Wichtig: Die Übung am Montag (9.11.) und am Donnerstag (12.11.) fällt leider wegen Krankheit aus!
Da es scheinbar ein paar Probleme mit den verschiedenen C-Dialekten gab, gibt es nun hier nochmals ein Paar Hinweise dazu: der für uns wichtigste Unterscheid besteht darin, wo Variablen deklariert werden können und wo nicht. Dies merken wir insbesondere bei den for-Schleifen. Dazu ein Beispiel:
//C89 //C99
#include <stdio.h> #include <stdio.h>
int main(void) int main(void)
{ {
int x = 0; for(int x=0; x < 10; x = x +1)
for(x; x < 10; x = x+1) {
{ printf("x=%d\n",x);
printf(" x = %d\n", x ); }
} return 0;
return 0; }
}
In C89 (ANSI-C, links) können in der ersten Anweisung der for-Schleife keine Variablen deklariert werden! Sie müssen deshalb davor erzeugt werden. C99 ermöglicht zusätzlich die lokale Deklaration von Zählvariablen (siehe rechtes Beispiel). Diese Zählvariablen sind dann nur innerhalb der for-Schleife deklariert. for-Schleifen gibt es aber natürlich in allen C-Varianten.
GCC kompiliert typischerweise C89 (d.h. ohne Angabe irgendwelcher Parameter). Wenn C99 gewünscht wird, muss dies mit dem Kompilerflag “-std=c99″ kenntlich gemacht werden (nähres siehe GCC-Manual oder man gcc).
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Grundlagen der Informatik
…sind heute fertig geworden. Sie finden die Bewertungen im jeweiligen Lehre-Ordner. Die Liste ist noch nicht vollständig. Fehlende Lösungen (Abgabe ist erst am Donnerstag) werden noch angefügt.
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Grundlagen der Informatik,
WS0910
Aufgrund einiger Fragen möchte ich gern einen einfachen Weg zeigen, einen C Compiler unter Windows zu installieren. Das freie Paket MinGW enthält Portierungen verschiedener Linux-Tools auf die Windows Plattform. Neben den Binutils und Make ist auch die GNU Compiler Collection enthalten. Laden Sie sich hier den “Automated MinGW Installer” 5.1.6 herunter und starten Sie diesen. Sie benötigen zum Installieren eine Internetverbindung. Wählen Sie bei der Installation die Komponenten gcc bzw. g++ Compiler und Make aus. Die restlichen Compiler werden im Rahmen der GDI Übung nicht betrachtet.
Öffnen Sie nach Abschluss der Installation ein Terminal bzw. die Kommandozeile. Je nach Windowsversion finden Sie eine Verknüpfung an unterschiedlichen Orten. Unter Windows XP können sie ein Terminal mit Start -> Ausführen -> “cmd” starten. Navigieren Sie nun in den MinGW Installationspfad. Sie bewegen sich im Terminal mit folgenden Kommandos:
- dir //listet die verfügbaren Unterverzeichnisse und Dateien
- cd name //wechselt ins Verzeichnis “name”
- X: //wechselt auf das Laufwerk “X”
Im Unterverzeichnis “bin” (MinGW) finden Sie alle ausführbaren Programme und somit auch den gcc Compiler. Sollte es beim Übersetzen Probleme mit dem Header stdio.h geben, so müssen Sie eventuell dem Compiler mit dem -I Flag erklären, wo diese Datei gefunden werden kann. Der Befehl zum Kompilieren müsste dann etwa so:
- gcc -IPFAD_ZU_MINGW/include hello.c bzw.
- gcc -Ic:/MinGW/include hello.c
aussehen.
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Grundlagen der Informatik
Für alle Neueinsteiger möchte ich hier ein paar grundlegende Tipps geben.
Installation & Live-CD
Es gibt viele Hundert Linux Distributionen – viele für die Allgemeinheit und ähnlich viele für spezielle Einsatzgebiete (Server, Router, etc.). Sie finden eine umfassende Liste auf der Seite distrowatch. Als einsteigerfreundlich empfinde ich Ubuntu und OpenSuse. Beide können parallel zu Windows installiert werden aber die Installation sollte durch fachkundiges Personal unterstützt werden. Jeder der Linux einfach ausprobieren möchte, kann direkt von der CD starten. Dazu muss lediglich das entsprechende Image runtergeladen und auf CD gebrannt werden. Wenn beim Rechenrneustart die CD eingelegt ist, sollte Linux direkt starten. An Ihrem Rechner werden in diesem Falle keinerlei Änderungen vorgenommen! Natürlich hat auch jeder die Möglichkeit die Rechnerpools der Universität zu nutzen (z.B. URZ-2310). Die Rechner in diesem Pool verfügen über MacOSX und Linux. MacOS kann ebenfalls ohne weiteres für die C-Programmierung verwendet werden, da Kommandos und gcc-Compiler gleichermaßen funktionieren. Falls MacOS jedoch ungewollt gestartet ist, können sie die Rechner neu starten und Linux auswählen. Während des Bootens erscheint dazu eine kurze Abfrage, die mit einem Druck auf die Taste “l”(L) bestätigt werden kann.
Willkommen in der Linuxwelt
Sie können sich auf den Universitätsrechnern mit Ihren Zugangsdaten aus dem URZ einloggen. Die Desktopumgebung ist sicherlich anfangs etwas ungewohnt, funktioniert jedoch im Grunde wie Altbekanntes. Im Startmenu finden Sie eine Verknüpfung zum Terminal. Die grundlegenden Befehle für die Bewegung im Dateisystem führe ich kurz an:
- ls //zeigt alle Dateien und Ordner im aktuellen Verzeichnis
- cd name //wechselt in den Ordner “name”
- mkdir name //erzeugt den Ordner “name”
- cd .. //wechselt in den übergeordneten Ordner
Sie finden im Internet sichlich schnell umfassendere Listen der Kommandos.
Hilfe
Sie können sich die Handbücher zu einer Vielzahl von Linuxkommandos mit dem Tool “man” anzeigen lassen. Dazu geben sie einfach auf der Kommadozeile folgendes ein:
Mit Hilfe der Tasten h, j, k, l oder den Pfeiltasten können sie sich im Hilfetext bewegen. Sie verlassen die Hilfe mit der Taste q.
Compiler
Mit dem Befehl “gcc –version” sollte Ihnen angezeigt werden, welche konkrete Version des Compilers gcc auf dem Ihnen vorliegenden System installiert ist. Falls der Befehl nicht ausgeführt werden kann, so muss gcc nachinstalliert werden. Unter Ubuntu (als auch OpenSuse) gibt es sog. Paketverwaltungssysteme. Diese Systeme sind leicht zu bedienen und stellen viele Hundert Pakete zum nachträglichen Installieren bereit. Unter Ubuntu stellt das Metapaket “build-essentials” alle für die C-Programmierung nötigen Tools bereit. Nach der Installation des Compilers können die Übungsaufgaben und viele Beispiele der Übungsfolien direkt kompiliert werden.
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Hier finden sie die Links zu den Übungsunterlagen, den Aufgaben und den Bewertungen.
Lehre
Direktlink zu GDI2009: GDI2009
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Grundlagen der Informatik,
WS0910
Die Übungen zur Vorlesung “Grundlagen der Informatik” finden bereits ab KW 42 (d.h. ab 12.10.) statt. Folgende Räumlichkeiten werden für die jeweiligen Gruppen genutzt:
- Montag 11:00-12:30 MET-0130
- Montag 16:00-17:30 WEI-1117
- Donnerstag 11:00-12:30 TGB-11TT
- Donnerstag 16:00-17:30 TGB-04TT
Bitte leiten sie diese Info weiter, falls sich in Ihrem Freundes-/Bekanntenkreis Teile der Hörerschaft befinden (insbesondere 1.Semester).
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Grundlagen der Informatik,
WS0910